Zeitung macht Schule

Die Schreibwerkstatt

Schreibwerkstatt

In der Schreibwerkstatt erhalten Lehrer und Schüler alle wichtigen Infos rund um die journalistische Arbeit.

Die Zeitung teilt sich auf in redaktionelle Texte (plus Grafiken und Bilder) und Anzeigen. Zwischen beiden ist eine strenge Trennung einzuhalten. Daneben gibt es noch den Bereich „Unterhaltung“
(Comics, Gedichte, Witze, Roman …), der nichts mit Journalismus zu tun hat.

Für die redaktionellen Texte zeichnet – wie schon der Name sagt – die Redaktion verantwortlich. Ein Großteil der Artikel wird von den Redaktionsmitgliedern und freien Journalisten geschrieben. Aber auch Privatpersonen, Firmen, Verbände und Vereine haben das Recht, hier Berichte oder Ankündigungen zu veröffentlichen. Für diesen „Service“ brauchen sie nichts zu bezahlen, müssen sich aber gefallen lassen, dass ihre Texte gegebenenfalls gekürzt und stilistisch verändert werden (Man nennt das „redigieren“).

Im Anzeigenteil finden sich neben der reinen Reklame auch journalistische Darstellungsformen, z.B. Berichte über neue Produkte und Betriebe, über Betriebsfeiern, Mitarbeiterehrungen, Preisverleihungen, private Baumaßnahmen und Feste usw. Der Verfasser kann hier bedenkenlos Werbung, eigene Meinung und sachliche Nachrichten miteinander vermischen. Allerdings gilt: Wer zahlt, schafft an. Was also letztlich im Anzeigentext steht, bestimmt der Auftraggeber.

Im Folgenden beschäftigen wir uns mit den redaktionellen journalistischen Darstellungsformen (ohne Grafiken, Fotos, Karikaturen und andere Bilder). Auch diese können zwei Bereichen zugeordnet werden. In Fachkreisen unterscheidet man zwischen Nachricht und Kommentar. Das ist für den Laien irreführend, weil beides bereits ganz spezielle Stilformen innerhalb dieser Bereiche sind. Unterscheiden wir also zwischen…

  • Texten, die anhand von Fakten, Geschehnissen und Zitaten einen Sachverhalt möglichst objektiv schildern, und
  • Texten, in denen der Verfasser auch seine persönliche Meinung kund tut.


Es ist zwar nicht strafbar, beides zu vermischen, aber ein guter Journalist ist stets bemüht, dies zu vermeiden.